Das berühmteste Amphitheater in Europa – das Kolosseum in Rom

Sehenswürdigkeiten in ItalienWohl das Amphitheater überhaupt und Wahrzeichen der italienischen Hauptstadt Rom – das Kolosseum.

Kaiser Vespasian (Kaiser Neros Nachfolger) ließ das Amphitheater zwischen 72bis 80 erbauen. Damals (bis zum 9. Jahrhundert) hieß es, der flavischen Dynastie gewidmet, noch Amphitheatrum Flavium. Der Bau war nicht ganz neu, denn das erste Amphitheater Roms wurde 64 beim Großen Brand von Rom vernichtet. Nero begann den alten Bau nicht nur zu ersetzen, sondern baute am Südhang für sich selbst eine Palastanlage. Nach Neros Sturz, wurde es das Gebiet wieder allen Italienern zugänglich gemacht und Vespasian begann mit dem Bau des Kolosseums, der hinsichtlich Größe alles bis dato in den Schatten stellen sollte. „Baugelder“ soll der Goldschatz, der im jüdischen Krieg geplündert wurde, gewesen sein.

Der Bau des Kolosseums ist ellipsenförmig, er ist 156×188 m groß, 48 m hoch und weist einen Umfang von 527 m auf. Die Ellipsenform wurde deswegen auch für den Arenaboden gewählt, damit sich keiner der Kämpfer oder Verurteilten in eine Ecke verschanzen konnte. Der Arenaboden war aus Holz und unter diesem sind die Kellerräume, in denen Maschinen, Kulissen und Tiere untergebracht waren.

Die drei ersten Etagen setzen sich aus Arkadenreihen zusammen, die Vierte lediglich aus Wandfeldern, an denen gegen die Sonne schützende Segel befestigt werden konnten.

Im Jahre 80 wurde das Amphitheater von Titus mit 100-tägigen Spielen eingeweiht. Alleine in dieser Zeit starben 2.000 Gladiatoren und 900 Tiere in Italien.

Der Eiffelturm in Paris

Das Wahrzeichen von ParisIst es vermessen zu fragen, was Paris ohne seinen Eiffelturm wäre?

Wie dem auch sei, der Eiffelturm ist das berühmteste und bedeutendste Wahrzeichen von Frankreich – vermutlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht, dann kein anderes Souvenir wird so häufig (in welcher Form auch immer) verkauft, wie dieses einmalige Stahlkonstrukt.

Jedes Jahr besuchen mehr als 5,5 Millionen Urlauber den 1889 eröffneten und einst bei den Franzosen unbeliebten Turm. Auf dem „Tour Eiffel“ gibt es mehrere Aussichtsplattformen, wer sich nicht ganz hoch hinaus traut: Bereits von der ersten Aussichtsplattform (auf 57 m Höhe) wird man mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt belohnt, denn früher durften die Gebäude nicht höher als 40 Meter gebaut werden – was heute jedem Gast zum Vorteil wird. Eine weitere, zu Fuß erreichbare Aussichtsplattform befindet sich auf 115 m, bis zur dritten (jetzt auf 276 m) geht es nur mit dem Aufzug.

Die Aussichtsplattformen des Turms sind von 9:30 Uhr bis 23:45 Uhr geöffnet, im Sommer schließen sie sogar erst nach Mitternacht.

Besonders schön ist die Aussicht in den Abendstunden, wenn Paris, seine Häuser und Dächer in ein prachtvolles Lichtermeer getaucht werden – allerdings wird es einem nie gelingen, diesen gigantischen Ausblick alleine genießen zu können.

Erbauer und Namensgeber ist Gustave Eiffel. Eigentlich war das technische Wunder- und Meisterwerk Eiffelturm nur für die Weltausstellung geplant und sollte anschließend wieder eingerissen werden.

Die Akropolis das Wahrzeichen von Griechenland

Sehenswürdigkeiten in AthenDas Wahrzeichen Athens und bildliches Synonym für Griechenland überhaupt, der heilige Felsen: die Akropolis, die vom Hausberg aus das Stadtbild kennzeichnet. Heute eins der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Europa

Bereits über 5.000 Jahre ist die Bergstadt alt, denn entgegen vielem Irrglauben, handelt es sich bei der Akropolis nicht um EIN Bauwerk, sondern um die Oberstadt von Athen. Spricht man „landläufig“ von der Akropolis, bezieht sich diese Aussage daher auf eine komplexe Gebäudegruppe. Ursprünglich war die Akropolis eine Befestigungsanlage und hat ihr absolutes Hoch in den Jahren 462 und 429 vor Chr., in der die Anlage um die drei Tempel der Athene ergänzt wurde.

Zwischen 467 und 406 vor Chr. wurde der Parthenon-Tempel erbaut und ist der größte Tempel der Akropolis (das beliebteste Postkartenmotiv) Dieser Tempel umfasst 46 Säulen.

Die Akropolis diente während des Mittelalters als Festung, der Parthenon-Tempel als Bischhofskirche. Als 1456 die Osmanen Athen eroberten, war er sogar eine Moschee. Erst als Griechen ab dem 25.03.1821 begannen, sich gegen die Türken aufzulehnen, erstritten sie sich 7 Jahre lang ihre Unabhängigkeit. Durch diesen Triumpf wurde die Akropolis eine archäologische Stätte, alle durch die Türken erbauten Gebäudeteile wurden entfernt.

Die komplette Geschichte der Akropolis kann im Museum am Fuße des Hügels eingesehen werden.

Istanbul ist auch Europa – Hagia Sophia

Türkische SehenswürdigkeitenSie prägt wie kaum ein anderes Bauwerk der Stadt so sehr das Stadtbild – die Hagia Sophia.

Die Hagia Sophia ist die „Kirche der Heiligen Weisheit“ und thront über Istanbuls Altstadt. Die Sophienkirche war einst byzantinische Kirche, später eine Moschee. Heute ist sie ein bedeutendes Museum und eins der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Türkei. Als eins der letzten Bauwerke in der Spätantike wurde die Kuppelbasilika erbaut.

Konstantin der Große soll der Erste gewesen sein, der 325 hier eine Basilika errichtete, welche aber durch ein großes Feuer 404 zerstört wurde. Auch der fünfschiffige Folgebau unter Theodosius III. existierte nur von 415 bis 532, diesmal bedeutete der Nika-Aufstand das Ende des Gotteshauses.

Nun beschloss Kaiser Justinian I. das größte Gotteshaus im gesamten Christentum zu erschaffen und beauftragte die besten Architekten des Landes. 5 Jahre bauten 10.000 Arbeiter schließlich die Hagia Sophia. Leider stürzte die Kuppel 588 bei einem Erdbeben ein, wurde aber höher, dafür schmaler und 593 neu eingeweiht. Immer wieder setzten dem Gebäude Erdbeben zu, immer wieder wurde sie verstärkt aufgebaut – daher ihr etwas eigenwilliges, heutiges Aussehen.

Nach dem Fall von Konstantinopel wurde aus der Kirche eine Moschee und durch Minaretten erweitert.

Das Rotlichtviertel in Amsterdam

Vielleicht keine klassische Sehenswürdigkeit, dafür eine der ganz besonderen Art: das Rotlichtviertel von Amsterdam.

Vorweg noch so viel: Das Rotlichtviertel zieht auch „ganz normale“ Menschen an! Denn im Amsterdamer Szeneviertel gibt es mehr, als nur „Rotlichtkaschemmen“ – nämlich alte Bars und Treffpunkte, in denen sich alle erdenklichen Personen aus allen erdenklichen Gesellschaftsschichten versammeln und den Tag oder Abend genießen. Hier sind die besten und individuellsten Geschäfte und Boutiquen vertreten.

Wer nicht im Rotlichtviertel Amsterdams war, der hat die Stadt nicht wirklich gesehen. Ja, hier wird auch öffentlich Sex als Ware angeboten – aber das ist eben auch Amsterdam!

Es liegt zwischen Dam, Nieuwmarkt und Centraal Station und lockt viele Touristen an, was auch die Taschendiebe wissen. Nirgends kommt der Besucher so relaxt an die Schaufenster, in denen sich Frauen aller Nationalitäten und nahezu jeden Alters feilbieten, heran. Zeit und Gelegenheit herausfinden, wo die eigene Scham zu erröten beginnt. Keine Sorge, Sie sind hier zwischen fotografierenden Japanern in bester Gesellschaft.

Wichtige Tipps:

Die Schaufenster und die Mädchen dürfen hier nicht in den Fenstern fotografiert werden – halten Sie sich besser daran. Passen Sie außerdem unbedingt auf Ihre Wertsachen auf. Ansonsten, entspannen Sie sich: Sie sind in Holland, da ist Spießigkeit fehl am Platze.

Portugals Castelo de Sao Jorge

Sehenswürdigkeiten in PortugalDas Castelo de São Jorge ist eine von vielen Europäischen Sehenswürdigkeiten in Portugals Hauptstadt Lissabon. Die Festungsanlage und Burgruine auf dem Stadthügel erbauten die Mauren, verloren sie aber im Jahr 1147 an Alfons den Eroberer, der sie anschließend als Königsburg nutzte. Dieser ehrwürdige Ort trägt Spuren aus den Zeiten der Römer und Westgoten. Eine bedeutende Urkundensammlung wurde beim großen Erdbeben von Lissabon im Burgturm zu großen Teilen zerstört. Das Areal ist knapp 6.000 qm groß, umschließt Türme, Burggraben, Türme und mit Plätzen, die heute auch Einheimischen zum Boule-Spielen oder Bücherlesen einladen. Besonders schön ist der Blick von der Aussichtsplattform auf Lissabon und den Tejo. Es ist aber auch möglich, die Türme des Castelo de São Jorge hinaufzusteigen oder auf dem Wall entlang zu schlendern, um so die Sicht und die überall spürbare Geschichte aufzusaugen.

Eine besondere Aufmerksamkeit sollte der Besucher dem Spitzbogen-Haus Casa Ogival zukommen lassen. Und zwar nicht nur wegen der imposanten Verzierungen, sondern weil dieses früher auch als Gefängnis diente. Auch die Ausgrabungsstätte sowie die Ruinen, die aus dem 7. Jahrhundert stammen, sind sehr interessant und gewähren auch die Möglichkeit, durch ein Sehrohr „um die Ecke“ zu schauen.

Mit etwas Glück findet auch während Ihres Besuchs eine Veranstaltung auf der Castelo de São Jorge statt, was dann natürlich die Atmosphäre zusätzlich untermalt.

Das wichtigste Kunstmuseum in Europa die Eremitage in Sankt Petersburg

Sehenswürdigkeiten in RusslandDie Eremitage ist das weltweit größte und wichtigste Kunstmuseum in Europa. Auf über 350 Sälen sind sage und schreibe mehr als 60.000 Ausstellungsstücke für den Besucher zu sehen. Auch Werke der Maler Paul Gaugin, Rubens oder Rembrandt sind ausgestellt. Selbst Leonardo da Vinci ist mit zwei seiner Gemälde präsent und von Pablo Picasso werden sogar 31 Objekte präsentiert.

Alleine für einen Besuch der Eremitage (sie besteht aus kleiner, großer und neuen Eremitage sowie dem Eremitagetheater) lohnt sich ein Aufenthalt in Sankt Petersburg und alleine deswegen für mehrere Tage. Denn schließlich steht auch der Winterpalast der vergangenen Zarendynastie samt seinen Anbauten den Exponaten in Nichts nach und das Interieur jedes einzelnen Raumes zieht mystisch, magisch, fesselnd in seinen Bann.

Die Basis für die umfangreiche Sammlung legte im Jahr 1764 keine andere als Katharina II., in dem sie 225 Gemälde kaufte. Noch im selben Jahr wurde die Kleine Eremitage gebaut, in welcher die Zarin ihre Schätze zelebrierte. Mit dem Wunsch nach noch mehr Kunstobjekten, wuchs auch der Wunsch nach mehr Platz, was schließlich 1770 den Bau der Großen Eremitage veranlasste. Ab 1852 wurden Teile öffentlich zugänglich gemacht.

Tipp:  Häufig kommt es zu einer Warteschlange an der Kasse, an der man alleine schon einige Stunden verbringt – das lässt sich vermeiden, wenn man die Tickets im Vorfeld online kauft.

Der Wiener Stephansdom

Europas SehsnwürdigkeitenDer Wiener Stephansdom im gotischen Baustil oder auch von den Einheimischen liebevoll „Steffl“ genannt, ist Kulturgut, Wahrzeichen von Österreich, Bauwerk, Kirche und natürlich Touristenmagnet.

Täglich finden im Stephansdom mehrere Gottesdienste statt, trotzdem wird der Dom eher als Schatzkammer der Architektur gesehen, statt als Gotteshaus. Alles, was das Auge im Äußeren und Inneren zu erfassen vermag, erzählt eine tiefe Geschichte. Eine Führung und Besichtigung ist jedem nahezulegen, da die Details und Besonderheiten sonst nicht zu erkennen sind. So zum Beispiel das neben dem Tor eingeritzte „05“, dessen Bewandtnis im Zweiten Weltkrieg liegt. Es stammt von einer Widerstandsgruppe gegen Hitler, es bedeutet OE (E ist der 5, Buchstabe im Alphabet). Auch der „Zahnschmerzgott“ wird sich keinem ohne Erklärung erschließen – er ist in der Turmhalle im Norden abgebildet. Der „Zahnschmerzgott“ hat früher drei Ganoven mit Zahnschmerzen gezüchtigt und schützt seitdem die „Guten“ vor den Schmerzen.

Während des Krieges fiel der Stephansdom einem verheerenden Brand zum Opfer und wurde von den Österreichern in gerade einmal 7 Jahren wieder aufgebaut. Durch diese symbolträchtige Gemeinschaftsarbeit wurde diese Sehenswürdigkeit aus Europa zum Wahrzeichen des Landes.

Der erste Bau des Doms, er ist etwa 110 m lang und knapp 70 m breit, erfolgte zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert und war in etliche Bauabschnitte gegliedert.

Das, was einen unter dem Dachgewölbe erwartet, ist Gigantismus pur: Torbögen, Altare, kleinere und größere Kapellen. Doch die Faszination der Kirche wird von Österreich auch etwas kommerzialisiert.

Park Güell im Norden von Barcelona

Europa Sehenswürdigkeiten in BarcelonaBei dem Park Güell im Norden von Barcelona handelt es sich um den berühmten Park von Antonio Gaudi. Seit 1984 zählt das Gesamtwerk in Europa aus Gebäuden, Skulpturen und Stein-Arragements zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eusebi Güell bat seinen Freund Gaudi darum, ihm einen Park im englischen Stil zu erschaffen. Angedacht war, mehrere Villen in der Anlage zu integrieren, wodurch die Finanzierung gesichert werden sollte. Schließlich war der Park für die höhere Gesellschaft der Stadt geplant. Doch das Vorhaben scheiterte und es wurden nur drei Häuser erbaut: eines für Güells Familie, eines für Gaudi und eines für einen Freund der beiden. Heute ist Güells Haus eine Schule und das von Gaudi ein Museum, in dem viele außergewöhnliche Möbelstücke und Skizzen ausgestellt sind. Der Bau dauerte von 1900 bis 1914.

Die Parkanlage ist nicht nur ein Park, sondern ein faszinierendes Kunstwerk aus Pflanzen, Bäumen, Brunnen und Spielplätzen für Kinder. Kaum ist der Europa Besucher durch den Haupteingang an der Carrer d´Olot, wird er auch schon von den farbenprächtigen Mosaiken in Staunen versetzt, denn ein über und über mit bunten Steinen besetzter Drache heißt einen bereits am Eingang willkommen.

Nun geht es einige Treppen hinauf und man gelangt zu einem – wie sollte es anders sein – „bunten“ Platz. Bunt jedoch nicht nur durch die charakteristischen Mosaiken, sondern in erster Linie durch die Besucher aus aller Welt, durch Künstler und Gaukler. Und zu Füßen, durch einen wundervollen Blick: Barcelona.

Von Barcelona Stadt aus erreicht man in 20 Gehminuten den Park, er ist aber natürlich auch mit dem Bus oder einem Taxi erreichbar.

Sehenswürdigkeit aus Madrid die Puerta del Sol

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten aus MadridDie Puerta del Sol ist Madrids Lebensmittelpunkt. Diese Sehenswürdigkeit hat seinen strahlenden Namen vom Tor der Stadt, dem Sonnentor, das jedoch zusammen mit den Stadtmauern im 16. Jahrhundert eingerissen wurde. Die Puerta del Sol löste später, im 19. Jahrhundert, das Plaza Mayor als Zentrum des städtischen Lebens ab und wurde zum Mittelpunkt des Madrider Stadtgeschehens. Die einheitliche Fassadenfarbe macht das Gesamtbild des Platzes, das den Einwohnern auch für viele Feste „herhält“ perfekt.

Auf dem „Platz der Sonne“ ist der Null-Kilometerstein, Fundamentalstein von Spaniens größten Hauptstraßen zu Hause. Von hier aus führen sie in Sternform aus Madrid hinaus und dann schließlich durch ganz Spanien.

Ursprünglich war die Puerta del Sol eine Eingrenzung, die Madrid umgeben hat. Diese Eingrenzung umschloss die Vorstädte, die sich über die Stadtmauern im 12. Jahrhundert ausbreiteten.

Erst durch den Bau des spanischen Postamtes 1768 erlangte die Puerta del Sol den Startschuss in ein geschäftliches Leben, woraus sich ein pulsierender Treffpunkt entwickelte.

Sein heutiges Erscheinungsbild bekam der Platz in den Jahren 1857 bis 1862, in denen die gesamte Architektur „angepasst“ und in eine harmonisierende Einheit verwandelt wurde. 1959 kam die Brunnenanlage hinzu und 1989 wurde der Platz um eine Flaniermeile erweitert. Heute ist es nicht nur eine Flaniermeile sondern auch das Zentrum von Spanien und so auch eine Sehenswürdigkeit die eigentlich jeder Madrid Urlauber einmal besuchen sollte